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Fussschweiss Ursache:Fussschweiss entsteht in der Regel durch eine Dauerstresssituation. Durch Stress wird im ersten Moment Adrenalin und / oder Noradrenalin ausgeschüttet, bei permanenter Belastung über einen längeren Zeitraum zusätzlich Cortisol. Hohe Cortisolausschüttungen verursachen dann die Übersäuerung des Körpers, wodurch unter anderem starker Fussschweiss entstehen kann. |
| | Daraus folgt, das die Problematik mit dem Fussschweiss oft eine psychische Ursache hat und nicht wie viele meinen, eine physische. Viele der Betroffenen sind organisch kerngesund, haben aber die Symptome der verschiedensten Krankheiten: Burnout Syndrom, Hypoglykämie, Depressionen, Migräne, innere Unruhe, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, leichte Reizbarkeit, Agressivität, unkontrollierte Wutausbrüche, Konzentrationsstörungen, kurzfristige Verwirrtheit, Sprachstörungen, Heisshunger, Blässe, Blähbauch, erhöhter Puls und Blutdruck oder kalte Schweissausbrüche beziehungsweise extremer Fussschweiss. Durch Stress wird unter anderem das gewebeabbauende Hormon Cortisol ausgeschüttet, wodurch die Übersäuerung des Organismus gefördert wird. Die Übersäuerung kann durch Sorgen und Ängste, negative Gedanken und Gefühle, Alkoholkonsum, Rauchen, anaerobe körperliche Anstrengungen (Bodybuilding) und falsche Ernährung hervorgerufen werden. Auch unregelmäßiger oder unzureichender Schlaf, zum Beispiel im Schichtdienst, ist für hohe Cortisolausschüttungen und der damit einhergehenden Übersäuerung verantwortlich. Da der Organismus nur bei einem bestimmten ph-Wert des Blutes optimal funktioniert, stehen dem Körper verschiedene Puffersysteme zur Verfügung: |
Der Natriumbicarbonatpuffer im Blut neutralisiert überschüssige Säuren. Ausserdem werden durch Leber und Nieren Giftstoffe aus dem Blut gefiltert und über die Blase und den Darm ausgeschieden. Zusätzlich werden Säuren in Form von CO² über die Lunge abgeatmet. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, wird die überschüssige Säure im Fettgewebe "zwischengelagert". Wenn die Säurespeicher im Fettgewebe irgendwann überfüllt sind, bleibt dem Körper nur ein einziger Ausweg: Die überschüssige Säure wird über die Schweissdrüsen ausgeschwitzt. Da sich beim Menschen die meisten Schweissdrüsen an den Füssen befinden, macht sich das unter anderem durch Schweissfüsse bemerkbar. Durch Cortisol und Übersäuerung wird das Blut dickflüssiger, wodurch der gesamte Organismus schlechter durchblutet wird. Deswegen arbeiten die Organe und das Gehirn nicht mehr optimal, was zu den oben genannten Symptomen führen kann. Auch die Füsse werden schlechter durchblutet und das Immunsystem wird geschwächt, was wiederum Fusspilz und Nagelpilz begünstigt. Neben den oben genannten Gründen für übermäßigen Fussschweiss kann auch eine Niereninsuffizienz verantwortlich sein. Dabei ist die Harnsäureausscheidung der Nieren dauerhaft vermindert, sodass es zu den oben angegebenen Beschwerden kommt. Eine verminderte Nierenleistung kann angeboren sein, es kann allerdings auch eine Erkrankung vorliegen. Verschlimmern sich die Beschwerden fortlaufend, kann von einer chronischen Niereninsuffizienz ausgegangen werden. In diesem Fall ist die Rücksprache mit einem Arzt zu empfehlen, der zunächst Urikostatika (Allopurinol) und / oder Urikosurika (Benzbromaron) verschreibt, um die Harnsäurewerte zu senken. Nebenbei bemerkt führt eine dauerhafte Übersäuerung des Körpers zu Gicht und diversen anderen Zivilisationskrankheiten. Fussschweiss Behandlung:Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Welche Methode am erfolgreichsten ist, kommt auf die Ursache im Einzelfall und auf die Menge der Schweissproduktion an. Auch die Kombination verschiedener Lösungsansätze kann zum durchschlagenden Erfolg führen. Zunächst empfehlen sich Fussbäder mit Eichenrinde: Eichenrinde enthält Gerbstoffe, die adstringierend (zusammenziehend), juckreizstillend und antiseptisch wirken. Auch salziges Meerwasser hilft hervorragend. (Erstens durch das Salz, das ebenfalls antiseptisch wirkt, und zweitens durch die Entspannung, die man empfindet, wenn man seinen Urlaub am sonnigen Strand verbringt.) Am angenehmsten ist es bekanntlich barfuss zu gehen, da es aber oft im Alltag nicht möglich ist, empfiehlt es sich Baumwollsocken zu tragen und in Schuhen zu laufen, die möglichst luftdurchlässig sind, damit die Feuchtigkeit verdampfen kann. Im Sommer am besten barfuss in Sandalen laufen, dann hat auch Fusspilz kaum eine Chance. Zusätzlich können Einlagen helfen, zum Beispiel Zedernholz-Sohlen oder Zimt-Sohlen. Ansonsten sind Rieker-Schuhe sehr angenehm zu tragen, bei denen einige Modelle viele kleine Löcher oder Schlitze enthalten, durch die die Füsse "atmen" können. Auch Schuhe von Geox sind empfehlenswert, da sie nicht nur die Feuchtigkeit aus dem Schuh absondern, sondern außerdem Wasserdicht sind. Es gibt außerdem einige Cremes, die dauerhaften Erfolg versprechen, auch gegen Fussgeruch (Käsefüße). Nachfettende Cremes zum Beispiel "verstopfen" die Poren und es kann kaum Schweiss oder Schweissgeruch austreten. Um dem unangenehmen käsigen Fussgeruch, der durch Bakterien verursacht wird, die aus der Zersetzung des Schweisses entstehen, den Kampf anzusagen, einfach Desinfektionsspray auf die Käsefüsse aufsprühen, einziehen und 30 Sekunden an der Luft trocknen lassen- fertig! Bei Bedarf wiederholen. Danach möglichst eincremen, da das Desinfektionsspray die Haut austrocknet, wodurch die Anfälligkeit für Fusspilz steigt. Ebenfalls ist das antiseptisch, bakterizid und fungizid wirkende Teebaumöl einen Versuch Wert. Ein weiteres wirkungsvolles Instrument ist die Iontophorese: Durch einen geringen Strom, der durch Elektroden in zwei getrennte Wannen fließt, in denen die Füsse gebadet werden, wird die Schweissproduktion deutlich verringert. Die Anti-Stress-Woche: Eine Woche lang keinen Alkohol trinken, nicht rauchen, sich (fast) keinem Stress aussetzen und keiner anstrengenden körperlichen Tätigkeit nachgehen. Darüber hinaus ist zu Empfehlen auf Süßigkeiten zu verzichten und alle drei Stunden eine kleine Mahlzeit mit komplexen Kohlenhydraten (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Haferflocken) zu sich zu nehmen. Dadurch wird der Blutzucker gleichmäßig auf leicht erhöhtem Niveau gehalten und es dürfte sich eine deutliche Besserung der Symptome einstellen. Durch den gleichmäßigen Blutzuckeranstieg wird vom Körper permanent Insulin abgegeben, das dazu beiträgt, den Cortisolspiegel zu senken. Abgesehen davon sollte soviel wie möglich Obst und Gemüse gegessen werden! Besonders im übersäuerten Zustand benötigt der Körper dringend Vitamine und Mineralstoffe! Für die Freunde der Homöopathie empfiehlt es sich Schüssler Salze Nr. 8 (Natrium chloratum), Nr. 9 (Natrium phosphoricum) und Nr. 10 (Natrium sulfuricum) auszuprobieren. Absolut empfehlenswert: Aerobe sportliche Aktivitäten tragen erheblich zur Entsäuerung bei! Der Puls sollte bei 65 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen, also bei ca. 120 Schlägen pro Minute bei einem 30 bis 35 jährigen Menschen. Kostenloser, sofort anwendbarer Tipp: Geben Sie bei der Zubereitung Ihrer nächsten Mahlzeit pflanzliches Öl hinzu (nicht nur ein paar Tropfen, sondern 3 Esslöffel). Das hilft auch bei Kindern und Baby´s! Glutenfreie Nahrungsmittel: Auch wenn keine Zöliakie beziehungsweise Sprue vorliegt hilft eine glutenfreie Ernährung die Verdauung zu entlasten, sodass sich der Fussschweiss deutlich verringern kann. Auch Phosphatidylserin hat sich schon als hilfreich erwiesen. Phosphatidylserin wird zwar vom Körper selber hergestellt, aber nur in sehr kleinen Mengen. Phosphatidylserin senkt den Cortisolspiegel bei einer bestimmten Dosierung auf ein "normales" Niveau ab. Gerade in einer Stresssituation (z.B. Prüfung, Umzug, Training, Arbeitsstress) steigt der Cortisolspiegel stark an, was einem im ersten Moment zusätzliche Energie bringt, wodurch aber der anschließende Regenerationsprozess enorm verlängert wird, da Cortisol der direkte Gegenspieler von Testosteron ist. Erklärung: Cortisol verringert unter anderem die Verdauungsleistung, weswegen die Nahrungsaufnahme, insbesondere von Kohlenhydraten erschwert wird. Dadurch ergibt sich in extremen Stresssituationen oft eine Negativspirale, in der die Schweissfüsse immer stärker werden. Der psychische Lösungsansatz: Zuerst müssen Sie selber feststellen, welche Dinge Sie in Ihrem Leben stark belasten (stressen). Dann müssen Sie diese Dinge abstellen, wenn Sie können, und Ihr seelisches Gleichgewicht wiederfinden. Dazu können Sie Urlaub machen, feiern, ausgehen und den schönen Dingen des Lebens mehr Zeit widmen. Gehen Sie Ihren Hobby´s nach und tun Sie, was Sie lieben. Wenn Sie das tun, werden Ihre Gedanken positiv, Ihre Stimmung hellt sich auf und Ihre Schweissfüsse verschwinden- völlig kostenlos! Ein weiterer Lösungsansatz ist eine Verhaltenstherapie bei einem Psychotherapeuten. Leidet man zum Beispiel an einer sozialen Phobie, können unter anderem Schweissfüsse auftreten, wenn man mit anderen Menschen in Kontakt kommt. Mit Hilfe einer Verhaltenstherapie können Phobien schnell behoben werden, wodurch auch der Fussschweiss rasch nachlässt.
Wenn alle oben aufgezeigten Methoden zusammen angewendet werden, sollten sich die Probleme mit dem Fussschweiss deutlich verringern oder ganz verschwinden.
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